Sonntag, 14. Dezember 2014

FRÜHER WAR MEHR... EINE REMINISZENZ

Frau ist am Erinnerungswerk. Adventerinnerungen aus grauer Vorzeit steigen auf. An eine Zeit, in der Weihnachtsschmuck zu Weihnachten und nur dann Hochglanz in die Zimmer brachte.




Samstag, 13. Dezember 2014

LEUCHTENDER ADVENT.BIRNEN.KRANZ

Frau war gestern am verspäteten Adventkranzwerk. Der im letzten Eintrag vorgestellte Kranz wechselte zur überraschender Weise beglückten Bestellerin und da der letztjährige Kranz aus Kirschzweigen zwar noch existiert und durchaus wiederbelebt hätte werden können, aber schon als Osternest gedient hatte, beschloss ich, ihn zu schonen und dieses Jahr auf einen Kranz zu verzichten. Bis gestern. Da hatte ich die Erleuchtung. Fast im doppelten Sinn der Bedeutung.

Samstag, 29. November 2014

ÖFTER MAL WAS NEUES: ADVENT.ROSEN.KRANZ

Frau war heute ja nicht nur am Nachdenk- sondern auch am Handwerk. Ein Adventkranzwunsch musste erfüllt werden. Ein herausfordernder Wunsch...


"Letztes Jahr hat er so genadelt..." und die begeisterte Erzählung über meinen letztjährigen eigenen Adventkranz, den ich aus Kirschbaumschnitt gebunden hatte, ließen keinen Zweifel. Es sollte also ein nichtnadelnder, ungewöhnlicher Kranz werden. Aha. 

PARIS VON UNTEN

Frau ist, wie üblich, am Nachdenkwerk. Anlass dazu gibt eine kürzlich absolvierte Reise nach Paris und das, was ich gesehen. Und was ich nicht gesehen habe.



Diesmal war ich ausschließlich im touristischen Teil der Stadt unterwegs. Im wohlgeputzten, bürgerlichen Zentrum. Wunderschön, trubelig, schrill und zart - wie immer. Mit einem leichten Überhang an "weißen" Einheimischen, aber es sind mir durchaus auch Menschen anderer Hautfarbe in Businesskleidung oder gediegener Freizeitkluft untergekommen.

Freitag, 7. November 2014

WO BITTE IST DER RÜCKWÄRTSGANG?

Frau ist am seelischen Verarbeitungswerk. Die letzte Woche verwöhnte mit so wunderschönem Wetter, strahlend und mäßig kühl. Die Farben des Gartens glühten, Schmetterlinge schaukelten genüsslich um die Blüten des Ananassalbeis und die Bienen summten dazu.


Die herbstliche Gartenarbeit war ein Vergnügen, das Ausruhen am Lieblingsplatz natürlich nicht minder. Von dort aus lasse ich meinen Kamerablick schweifen. Um Farben für die kalten, grauen Wintertage zu sammeln.

TRUDELNDER PROBEBALLON: LICHTSPIELE MIT SCHIRM

Frau ist am Lichtwerk. Eigentlich am Frustreduktionswerk, denn seit geraumer Zeit sind die gläsernen Lampenschirme zweier alter Leuchten kaputt. Jeder Blick auf den fehlenden bzw. den angeschlagenen Glasteil war ärgerlich. Es gäbe zwar Firmen, die nach altem Vorbild die Glasschirme nachmachen, aber erstens ist das teuer und zweitens vergesse ich prinzipiell jedes Mal die Maße bzw das heile Pendant mitzunehmen, wenn ich in die Nähe einer dieser Firmen fahre.


Deshalb kommt jetzt die Abteilung DIY zum Zug. Besser als bisher wird es allemal. Ziel: in abgeschaltetem Zustand soll zumindest die Deckenlampe halbwegs akzeptabel ausschauen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

SOMMER? HERBST? ABSCHIED?

Frau war die letzten Tage am Lichteinfangwerk. An diesem Oktoberwochenende kletterten die Temperaturen noch einmal auf wonnige 25 Grad, die Sonne zeigte, was sie könnte, wenn sie denn wollte. Und Wasser kam nur aus den Brunnen. Zumindest jenen, die noch nicht in Hinblick auf den zu erwartenden Winter eingemottet wurden. Wie zum Beispiel der Residenzbrunnen in Salzburg.


An solchen Tagen wird die Kamera automatisch geschultert, auch wenn das am Rad nicht ganz praktisch ist. Was ist schon Bequemlichkeit in Relation zur Wonne des Photographierens?

QUITTENKAS GOES INTERNATIONAL: DULCE DE MEMBRILLO

Frau war gerade am Ernteverwertwerk. Der Quittenbaum hat, obwohl gärtnerisch sträflich vernachlässigt, seit Anfang Oktober seine reifen Früchte fallen lassen. Gestern habe ich den Rest geerntet und mit den einwandfreien, die weder angepeckt waren noch braune Flecken aufwiesen, Dulce (oder Carne) de Membrillo fabriziert.

Bisher habe ich Quittengelee eingekocht und die Rückstände zum sogenannten Quittenkas (oder, korrekter formuliert -käse) verarbeitet. Eine ähnliche Prozedur wie die hier beschriebene, nur stellt man daraus in kristallzucker gewuzeltes, an der Oberfläche getrocknetes Quittenkonfekt her.

Freitag, 17. Oktober 2014

TINTLINGSVERWESUNG

Frau war nachlässig am Pilzverfallsdokumentierwerk. Zuerst ließ sie einen Tag verstreichen, bevor sie das nächste Bild schoss. Da wirkten die lieben Kleinen noch ganz frisch und artig.


Das Auto musste auf das schützende Dach verzichten, damit die rasant in die Höhe schießenden Pilze nicht Kontakt mit dessen Unterboden bekommen sollten. Oder gar ihres Hutes beraubt würden. Denn sie hatten sich ja etwas keck direkt vor die Carport-Ausfahrt gesetzt.

Montag, 13. Oktober 2014

AM SCHOPF GEPACKT: TINTLINGE

Frau ist durch unerwartetes Fremdwerk überrascht: in der Einfahrt zum Carport, mitten im Split, erhebt sich ein hellbraunes Etwas.


Was das kurzsichtige Auge aus der Entfernung für zu entfernenden Hundekot hielt, entputte sich als eine Gruppe von Schopftintlingen (Coprinus comatus).

GARTENSPAZIERGANG IM HERBSTLICHEN FARBENRAUSCH

Frau war gestern am herbstlichen Gartenwerk. Begonnen hat dies mit einem wonnigen photographischen Gartenrundgang, dessen Highlights hiermit gezeigt werden. 


Nicht gezeigt werden all die Bereiche, die noch nach der pflegenden Hand brüllen. Und das sind nicht wenige...

Sonntag, 12. Oktober 2014

KONTRA PROKRASTINIEREN

Frau ist am Meditationswerk. Bilder, über die sie sinnieren kann, drängen sich ihr derzeit geradezu auf.


Diesmal sind es die in schwindelnde Höhen verlagerten Mühen der Ebene, die ihr zu denken geben.

Dienstag, 9. September 2014

SPIELZEUGWERKSTATT: BASSGEIGE

Frau ist heute am Dauerwerk. Ein zweites akustisches Spielzeug ist soeben fertig geworden, ein Gemeinschaftswerk mit dem geschickten Mann, der hinter jeder geschickten Frau steht. Stehen sollte. Und hier ist sie, die Bassgeige aus Eigenproduktion.


SPIELZEUGWERKSTATT: OHRENSPITZER

Frau ist am Geschenkfabrizierwerk. Mittelkleine Kinder (4-6 Jahre) sind zu beglücken und das ist leicht. Der "Ohrenspitzer" aus eigener Produktion entsteht schwuppdiwupp und ich finde selbstgemachte Spiele immer viel passgenauer als das x-te gekaufte aus dem Geschäft.

Sonntag, 7. September 2014

BAUMWIEDERGEBURT

Frau war (endlich) am Vervollständigungswerk. Die Baumleichen, die dank Umsicht die Fällaktion im letzten Spätherbst überlebt haben, sind ihrer Funktion zugeführt. Als Rankgerüst. Aber langsam, der Reihe nach. Nur die prachtvolle Cobaea darf schon vorab tröstlichen Anblick bieten.
Vorsicht: dieser Eintrag ist wirklich nur für Hardcore GartenfreundInnen!

Freitag, 5. September 2014

HERBSTSOMMER

Frau ist am Naturgenusswerk. Nach ewigen Regentagen eines Sommers, der den Namen nur gnadenhalber verliehen bekommen wird, waren uns gestern und heute zwei trockene und weitgehend sonnige Tage vergönnt. Die muss man einfach nutzen.

Dienstag, 19. August 2014

GEMÜSERESTEVERWERTUNG

Frau war gestern am Erntewerk und, nach einem Blick in die Speisekammer, am Gemüseverwertungswerk. Die Kochlust hielt sich in Grenzen, daher war schnelle Küche angesagt. Das Resultat waren Zucchinitascherl mit Fisolensalat.


Bevor ich die Rezepte zur Nachahmung niederschreibe, eine auch in Deutschland verständliche Erklärung...

Sonntag, 17. August 2014

SONN.TAG IM AUGUSTGARTEN

Frau ist wieder einmal am Wonnewerk. Der verregnete August erhöht die Freude über einen Sonnentag ins Unermessliche. Zwischen den anstehenden Arbeiten ist ein Streifzug mit der Kamera dringend nötig. Und natürlich wendet sich der Blick zuerst in Richtung Himmel, um den inzwischen ungewohnten Anblick des Azurs zu genießen.




Montag, 11. August 2014

HOFHALTUNG IN DER POSTBAMBUSSIGEN ZEIT

Frau war am Restaurierungswerk. Der Hof, der in den letzten Jahren vom nachbarschaftlichen Bambus gekapert wurde, ist endlich von diesem befreit und jetzt geht es um Schadensbegrenzung und Generalsanierung.


Es war einmal... ein kecker Gärtner, der meinen lieben Nachbarn entlang der Grundgrenze Bambus pflanzte. Eine höchst wüchsige Sorte, ohne jegliche Rhizomsperre. Da dauerte es nicht lange, bis das kluge Teil erkannte, dass das Beet, das ich auf meiner Seite des Zauns angelegt hatte, wesentlich bessere Wuchsbedingungen bot und also machte er sich auf den Weg zu mir.

Montag, 12. Mai 2014

GARTENTAGEBUCH IM WONNEMONAT

Frau ist heftig am Gartenwerk, wobei sie der Reduktion huldigt. Naja, Reduktion ist zu viel gesagt. Denn der Garten ist dabei, seine im Herbst geschlagenen Wunden zuheilen zu lassen. Besser: zuwuchern zu lassen.