Frau war am Ernte- und Verarbeitungswerk. September ist's der Erntesegen erfordert küchliche Aktivitäten - und manchmal auch Spontaneität.
| Eine Glasschüssel mit Paradeisern und Basilikum |
Frau war am Ernte- und Verarbeitungswerk. September ist's der Erntesegen erfordert küchliche Aktivitäten - und manchmal auch Spontaneität.
| Eine Glasschüssel mit Paradeisern und Basilikum |
Frau war tagelang am Quittenwerk, mit aufsteigendem Widerwillen. Lassen Sie mich berichten, vielleicht ereilt auch Sie das angesprochene Problem.
Verwöhnt von meinem unkomplizierten Quittenbaum hab ich mich auf die Anfang September am Baum leuchtenden Früchte gefreut. Aber dann…
| Bild aus früheren Jahren, Making of eingelegte Quitten |
Die Frau kämpft wieder einmal mit dem Erntesegen. Diesmal haben sich Quitten vor ihrer Zeit vom Baum befreit und bereit, im Gras liegend rasch zu verderben. Also Ärmel hochkrempeln und ran ans endenwollend schöne Obst. Und damit es nicht fad wird, habe ich wieder einiges Neues ausprobiert.
| Quitten mit größeren Schönheitsfehlern |
Frau war am Rezeptteilwerk und es sind, da über die österreichische Sprachgrenze hinaus, einige Fragen aufgetaucht.
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| Collage aus Bildern diverser Gewürz- und Lebensmittelbehälter |
Frau ist weiter am Vorratswerk, diesmal die Sinne schonend. Denn bei langen Marmeladenkochpartien beschwert sich die Nase, beim wurzelgewerktem Salzigen in großer Menge ebenfalls. So von überall ein bissl ist die perfekte Kombination. Nasentechnisch. Zudem musste das köstliche Brot vom Vortag mit frischer Marmelade bestückt werden.
Frau ist wieder eimal am Sinnierwerk. Vom weltweiten Rechtsruck angefangen bis zur Klimakatastrophe drückt so vieles schwer aufs Gemüt, die kurzen Tage mit den langen grauen Phasen wirken auch nicht wirklich stimmungsaufhellend. Und was macht meinereine? Sie bäckt Brot, kocht Marmelade ein, macht Musik, hätschelt die Pflanzen und unternimmt Photowalks. Rückzug ins Private? Biedermeier as Biedermeier can?
Frau ist irgendwie am Rechtfertigungswerk, vor allem vor sich selbst. Dieser Blog hat ja im Grunde eine gewisse Tagebuchfunktion und ich schreibe auch mit Vergnügen und stelle meine Bilder dazu. Aber dieses Jahr, in dem man doch annehmen sollte, dass jede Menge Zeit totzuschlagen... äh... zur Verfügung gewesen wäre, sind die Abstände zwischen den Einträgen erklecklich, was mir nicht wirklich nachvollziehbar war.