Mittwoch, 18. November 2015

KRAFT DER GEDANKENSTILLE

Frau ist am Atemholwerk. Zahllose Gedanken rasen durch den Kopf. Die Verdrängung all des Leids, das weltweit Menschen quält, funktioniert nicht mehr. So viel ist zu sagen, zu viel. Das macht hilflos und auch sprachlos. 

Mittwoch, 11. November 2015

FLEISCHLOS GUT: RICOTTA-PARMESAN-LAIBERL

Frau war weiter am Ricotta-Werk. Ricotta fatta in casa, Pseudoricotta. Köstlich und einfach herzustellen, wie im vorletzten Blogeintrag beschrieben. Entgegen meinem Vorhaben, sie diesmal mit Lab herzustellen, blieb ich meiner bisherigen Herstellungsmethode treu - unter anderem weil sie dann ruckzuck fertig ist. Daher konnte ich sie gleich fürs Abendessen im buchstäblichen Sinn verbraten. Angelehnt an ein Rezept von Jamie Oliver, das ich zumindest dem Namen nach austrifiziert und dessen Zutaten ich leicht variiert habe.

Montag, 2. November 2015

VORBEREITUNGEN IM GARTEN: DAS NÄCHSTE FRÜHJAHR KOMMT BESTIMMT

Frau ist noch immer am Gartenwerk. Mann natürlich auch. Sein Werk war in den letzten Tagen das Ausjäten und Auffüllen des Hochbeets mit eigenem Kompost. Gerade zu Allerheiligen kommen angesichts der Holzkiste eigenartige Assoziationen auf...

ALLES KÄSE? FRISCH UND KÖSTLICH!

Frau war am Käsewerk. Frischkäse, frisch und froh produziert. Und zwar Ricotta und schnittfesten Yoghurtfrischkäse.

Freitag, 30. Oktober 2015

KRÄUTERSALZ UND -ZUCKER TEIL 2

Frau ist am Fortsetzungswerk. Die in den letzten Wochen fabrizierten Salze und Zücker entzücken und erfreuen sich allgemein höchster Beliebtheit. Außerdem ermöglicht das milde Wetter, das noch keinen Frost gebracht hat, weitere Ernten.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

KONSERVATORIUM: ZITRONENMELISSEN- UND INGWERSIRUP

Frau war weiter am Einmachwerk. Einerseits sollte zumindest ein Teil der noch aromatisch duftenden Zitronenmelisse sinnvoll verwertet werden, andererseits die eigenen Zitronen. Da lag die Herstellung von Sirup nahe.

Von einem lieben, kürzlich verstorbenen Freund bekam ich vor Jahren eine Flasche Ingwersirup. Und da dieser mir außerordentlich gut geschmeckt hat, auch das Rezept. Das habe ich herausgekramt und mich an die Fabrikation gemacht.

Dienstag, 13. Oktober 2015

KONSERVATORIUM: ALLYOUCANFIND-CHUTNEY

Frau war in den letzten Tagen auch am Schnippelwerk. Der alljährliche Chutneyfieberschub forderte seinen (diesmal scharfen) Tribut.


Über die Zusammensetzung von Chutneys und ihre Herstellung habe ich ja schon in den letzten Jahren öfters berichtet. Zum Beispiel über das Fabrizieren meines Hauschutney, das eigentlich eher ein Relish ist.

DEN SOMMER ÜBERWINTERN: KRÄUTERSALZ & CO

Frau war weiter am Erntewerk und, wie es hierzuhaus genannt wird, am Konservatorium. Es galt, allles, was jetzt noch im Garten steht, optimal zu konservieren. Wobei mit "optimal" auch gemeint ist, dass der Aufwand so gering wie möglich sein soll.


Heute berichte ich über das Konservieren von Kräutern in Form von Kräutersalz. Und zwar sowohl trockenes als auch feuchtes Konservieren. Neugierig? Dann lesen sie weiter...

Sonntag, 11. Oktober 2015

ERDÄPFEL AUS KISTE UND KORB MIT KAPUZINERLTOPFEN

Frau war und ist am Erntewerk. Dabei kam der spannende Augenblick der Erdäpfelernte, der absolut überraschend war.


Im Frühling berichtete ich über mein gestartetes Erdäpfelexperiment, auf Hochdeutsch Kartoffelexperiment. Wesentlich dabei: ich züchtete keine freilaufenden Erdäpfel, sondern bevorzugte die Holzkisten- bzw. Korbhaltung.

Sonntag, 27. September 2015

SONNTAGS IMMER: RICOTTA-ZWETSCHKENKUCHEN

Frau war am schnellen saisonalen Backwerk. Ein genialer Kuchen, den ich in den letzten Wochen einige Male in unterschiedlichen Variationen fabriziert habe. Diesmal war fataler Weise die Variante "zu dunkel" dran. Köstlich ist der trotzdem, die Optik kann man ja zum Glück noch verbessern...



Eigentlich ein Rezept von Tim Mälzer und bisher immer mit Beeren produziert, wollte ich heute die herbstliche Variante ausprobieren. Sie ist das Nachkochen wert! Begeisternd ist auch die einfache Herstellung. Schwuppdiwupp ist er fertig!

Freitag, 25. September 2015

SEELENBAD: ÜBER DIE FUNKTIONEN DES GARTENS

Frau ist am Fühl- und Denkwerk. Im Unruhezustand. Das Schicksal der zahllosen Flüchtlinge, die hier, quasi vor meiner Haustüre, in Nässe und Kälte auf ihrem Weg nach Deutschland ausharren, lässt nicht kalt. Wo helfen, wie helfen. Helfen. Nicht blindlings, sondern sinnvoll. Das Hirn rotiert und das Gemüt tobt - und sucht sich Ausgleich. Und das ist der Garten.


Dienstag, 22. September 2015

DER SONNE ENTGEGEN: DIE WÄSCHESPINNE

Frau war am IdeenWerk. Schon vor einigen Jahren. Da ich aber nach wie vor angetan bin vom Resultat, hier die Bilder dazu.


Spinnen mag ich gerne, Wäschespinnen eigentlich weniger. Vor allem nicht, wenn sie schönen Gartenplatz verstellen und ihr betonierter Sockel eine permanente Stolperschwelle darstellt.

Montag, 21. September 2015

MANNER MAG MAN EBEN - MULTIPLEX AUCH

Frau war in den letzten Tagen am ZimmerWerk. In der Werkstatt hinter der "Sommerküche", über die ich demnächst berichten werde, stapeln sich Mengen von Holzresten. 


Auch von den Multiplex-Platten, die von der Seite betrachtet ausschauen wie Schokowaffeln. In Österreich sofort mit Mannerschnitten assoziiert, daher dieser Blogtitel, der sich schamlos des Waffelslogans bedient. Mit diesen Platten wurden die Wände des Carports gebaut und die Schnittreste haben schon diverseste Aufgaben in Garten und Haus übernommen.

Samstag, 12. September 2015

ZWEITES LEBEN FÜR DEN HAUSRAT

Frau ist am Rechthabewerk. Sich freuend, sich (bescheiden war ich nie...) als gärtnerischer Trendscout fühlend.

Freitag, 11. September 2015

NEUE ALTE GARTENLIEBEN

Gestern war Frau am Gartenlustwandelwerk. Denn ein glücklicher Zufall hat mich quer durch Baden-Württemberg geführt, auch in die Nähe  von Illertissen und ein noch glücklicherer Zufall hat mein beschämendes geografisches Unwissen eliminiert. Als Tüpferl auf dem i hat dann auch noch meine Gartenleidenschaft meinem sehr unbrillanten Gedächtnis auf die Verknüpfungssprünge geholfen: Illertissen, Illertissen... Gaissmayer!


Samstag, 15. August 2015

DIE GANZE STADT IST BÜHNE

Frau war am Ellbogenwerk, ein bissl das Salzburger Festspielrundherum einfangen. In diesem Fall den schrillen und lustvollen Umzug des Jedermann-Ensembles vom Festspielhaus zum Domplatz, wo der "Jedermann" traditioneller Weise (wenn es nicht gerade regnet) gespielt wird.



Ohne Standfestigkeit und Durchsetzungsvermögen geht hier gar nix. Es fängt ja recht harmlos an, beim Festspielhaus steht nur ein Grüppchen von Menschen, das auf den Beginn des Spektakels wartet.

Donnerstag, 6. August 2015

MATIA MOU

Frau ist am Liebeserklärungswerk. An die Augen. Aus Gründen.

In den letzten Wochen hatte ich diverse Probleme mit meinen "Guckerln" und so ist mir die Selbstverständlichkeit, mit der ich auf deren Dienste zurückgreife, abhanden gekommen. Jetzt hat sich alles soweit eingependelt und ich bin doppelt und dreifach froh und dankbar, dass ich wieder all das einsaugen kann, was mich an Schönheit umgibt. Nein, nicht nur Schönheit. Ich will alles sehen, damit ich es fühlen kann.


Dienstag, 2. Juni 2015

DER MOHN IST AUFGEGANGEN

Frau ist am Gartengenusswerk und freut sich unbändig über ihre Möhner.


Sonntag, 24. Mai 2015

KÜCHENRENOVIERUNG: AUS ALT MACH NEU

Frau war zuerst am Plan-, dann am Putz- und ist jetzt am Kochwerk. Alles mit größtem Vergnügen, selbst das Putzen hat Spaß gemacht. Naja, das ist etwas übertrieben, aber die Renovierungseuphorie hat zumindest dafür Schwung gegeben. Und man sollte nicht glauben, wieviel Dreck sich in einer regelmäßig geputzten Küche hinter den Kasteln ansammeln kann! Uiuiui. Aber jetzt sind die Altersbeschwerden meiner Küche behoben und ich sehe wunderbaren Kochzeiten entgegen.


Vor inzwischen 20 Jahren habe ich tief in das Portemonnaie gegriffen und mir eine sündhaft teure Küche geleistet. Diese gefällt mir noch immer, hat auch keine Alterserscheinungen, keine Notwendigkeit also, sie auszutauschen.

Donnerstag, 14. Mai 2015

DER DUFT DES ORIENTS: LAMMTAGINE

Frau war am Kochwerk. Der verregnete Feiertag war ideal dafür. Diesmal habe ich mich wieder einmal der marokkanischen Küche angenähert, mit einer Lammtagine.